Identitätsstiftende Merkmale

Die städtische Identität ist das, was die Menschen mit „ihrer“ Stadt verbindet. Sie dient als Bezugspunkt und ist durch bekannte Symbole und Identifikationspunkte bestimmt.

Im Rahmen der Planung für die Umgestaltung der Langen Straße wurde dieses Thema von den Planern bereits mitberücksichtigt. Zum einen wird vorgeschlagen ebenerdige Spruchbänder innerhalb der Straßenränder einzulassen, um auf die für die Region typischen Tweten (kleine Durchgänge) hinzuweisen. Zum anderen sollen Mosaike in den Pflasterbelag eingearbeitet werden, um zusätzlich auf historische Gegebenheiten, wie beispielsweise den ehemaligen Standort des „Hornschen Tores“ aufmerksam zu machen. Auch auf der interaktiven Karte wurden zu diesem Thema bereits Vorschläge eingebracht. Zum Beispiel die Einlassung eines Kompasses als Rose in das Pflaster, welche an die Wahrzeichen für Detmold oder Lippe erinnert.

An dieser Stelle möchten wir gerne von Ihnen wissen, mit welchen Elementen kann Ihre Verbundenheit zu Detmold symbolisiert oder gestärkt werden? Nutzen Sie für Ihre Vorschläge die Kommentarfunktion!

Kommentare

  1. Adelheid Nadler sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    für “meine” Stadt wünsche ich mir ein einheitliches Erscheinungsbild…. entweder sollte die Beleuchtung, die Bänke etc. ein historisches Erscheinungsbild haben…. oder ein ganz modernes Gesicht bekommen….. für die Fußgängerzone wünsche ich mir einen stolperfreien und nicht so empfindlichen Belag….
    es wäre schade, wenn die Steine nach kurzer Zeit unansehnlich aussähen.

  2. sergejleitenberger sagt:

    Vielen Dank für Ihre Anregungen. Haben Sie Beispiele, vielleicht aus anderen Städten, wie das Stadtmobiliar aus Ihrer Sicht aussehen könnte?

  3. Jakob Warlich sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Idee mit der Kompassrose gefällt mir persönlich gut. Diese könnte natürlich noch in Gestalt und Form der lippischen Rose ähneln. Überhaupt sollte die lippische Rose und das gelb-rot der lippischen Fahne mehr in das innerstädtische Bild eingearbeitet werden.

  4. Jobst Begemann sagt:

    Die Lange Strasse sollte eine eigene Radfahrer Spur erhalten, auf der Radfahrer
    vor Fußgängern Vorrang haben. Die Spur sollte ganztägig für Radfahrer/Pedelec-Fahrer befahrbar sein.

    • Jürgen Kottmann sagt:

      Die Lange Straße ist eine Fußgängerzone und sollte auch eine bleiben. Es sind schon jetzt genügend rücksichtslose Fahrradfahrer dort unterwegs, die die Fußgänger gefährden. Dieses sollte nicht nicht noch gefördert werden.
      PS: Ich fahre selbst gern Rad.

    • Frank Budde sagt:

      Das kann ich nur unterstützen. In anderen Städten klappt ein Miteinander von Fußgängern und Radlern auch sehr gut – auch ohne gesonderte Radspuren. Als Beispiele können viele Städte in den Niederlanden oder auch zum Beispiel in Salzburg herangezogen werden. Trotz zum Teil viel engerer Straßen funktioniert die gemeinsame Nutzung sehr gut. Die neu eingerichteten Gastro-Flächen in der Exterstraße sind wunderschön geworden und sollten beibehalten werden. Die dadurch wegfallenden Parkplätze können dadurch kompensiert werden, in dem Fahrradfahren weiter gefördert und somit noch selbstverständlicher wird.

  5. Käthe sagt:

    Guten Tag! Ich finde, dass es in der Innenstadt durchaus auch mal blühen könnte. Blumen sind nicht teuer und sind gut für Bienen. Auf dem Schlossplatz sind sie schön sichtbar. Der Aufwand dürfte nicht groß sein. Außerdem müssen Radfahrer berücksichtigt werden, es gibt zB zu wenig Fahrradständer. Mehr öffentliche und saubere Toiletten. Helle Beleuchtung und kein rutschiges Pflaster!

    • Anne sagt:

      Mehr Grün würde der Langen Straße gut tun. Die Zeit, in der nur das Einkaufen allein „gereicht” hat, sind vorbei, die “Shopping-Relax-Balance” hat sich verschoben. Wir wollen auch genießen, spielen, ausruhen. Die Atmosphäre wäre schön, wenn es mehr rauscht und blüht. ZB der Platz vor TK Maxx & Müller ist im Sommer sehr heiß und kahl, schade eigentlich! Büsche oder ein kleiner Brunnen würden das Ganze organischer und lebendiger machten.

      Was wir nicht brauchen: Betonkübel mit Stiefmütterchen. Also hier würde ich die Architektur-Studierenden fragen wollen, ob sie Design für Blumen- und Pflanz-Gefäße entwerfen könnten. Das könnte dann auch sehr modern sein, als Installation. Vielleicht auch temporär?

      Eine Art „Smalland“ für die Kleinen wäre auch ein Hit. Auch wenn es einen kleinen Eintritt kostet.

      Angebote, die nach Corona sehr gern wieder auftauchen können, sind die Tischkicker und das Klavier. Alles, was zum Mitmachen einlädt, ist toll!

      Eine Aufbewahrungsmöglichkeit für schwere Einkäufe wäre in der Weihnachtszeit noch super. Dann kann man noch ins Café gehen, bevor man nach Hause fährt.

  6. Frank Budde sagt:

    Identitätsstiftend sind insbesondere die historischen Gebäude der Langen Straße. Hier lassen sich die verschiedenen Entwicklungen gut ablesen: Obere Lange Straße mit Gebäuden des Historismus und einigen Perlen der Renaissance, mittlere Lange Straße und Marktplatz mit Fachwerk und klassizistischer Bebauung sowie untere Lange Straße mit barocker Schloßplatzumbauung. Gerade diese prägenden Gebäude sollten freigestellt und gut präsentiert werden. Also keine Stromkästen vor historischen Gebäuden. Gerade auch die wunderschöne Gitter-Tor-Anlage zum Schloßplatz könnte deutlich besser präsentiert werden. Das geometrische Raster der Pflasterung auf dem Markplatz verunklärt die ursprüngliche Straßenführung, passt meiner Ansicht nach nicht gut und verhindert eine einheitliche Gestaltung des gesamten Straßenzuges. Die Lange Straße sollte als durchgehender und einheitlich gestalteter Straßenzug erkennbar werden – vom Hornschen bis zum Lemgoer Tor.

  7. Martin sagt:

    …die Idee mit den Spruchbändern am Straßenrand finde ich eigentlich ganz cool: Die muss man ja auch nicht auf Tweten begrenzen. Man könnte ganz allgemein relevante Punkte damit labeln und könnte ggf. sogar soweit gehen und die bekannten lippischen Worte/Mundarten wie z.B. “Pömpel,Tinnef, etc” an prägnanten Stellen ausstellen. Irgendwie ist diese Sprache ja auch Teil unserer Identität.

  8. Corinna sagt:

    Ich fäne ein historisches Erscheinungsbild für die Fußgängerzone sehr schön. Es passt zu Detmold und dem geschichtlichen. Lampen im Stil vom Laternen (natürlich mit LED Birnen). Bänke komplett aus Holu und mit Rückenlehne. Dieses moderne wie beim Weihnachtsmarkt passt einfach nicht zu Detmold. Ich finde Detmold sollte wieder zu den wurzeln zurück kehren.

  9. Wortmann Hans Peter sagt:

    Liebe Verwaltung liebe Planer,

    als Gebürtiger und Anwohner der Langenstrasse höre ich oft den Wunsch von behinderten Passanten ” eine Begehung zur Synagoge oder Querung zur Externstr. sei nicht gegeben -bestehende Pflasterung nicht geeignet –
    Evtl besteht die Möglichkeit den Innenbereich mit aufzuwerten um ein passieren mit dem Rollator zu ermöglichen!!!

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